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Fahrzeugflotte modernisiert: „Aktueller technischer Stand und Maximum an Sicherheit“

Kreis Paderborn ersetzt fünf alte Rettungswagen durch neue Fahrzeuge

Der Kreis Paderborn ersetzt fünf Rettungswagen durch neue Modelle: Uwe Hoppenheit (Unternehmer, von links), Ingo Christiansen (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Elmar Keuter (Leiter Rettungsdienst), Landrat Manfred Müller und Herbert Temborius (Leiter des Kreisordnungsamtes) übergeben die Fahrzeuge in der Feuerwehrzentrale in Ahden ihrer Bestimmung. (Foto: Kreisverwaltung Paderborn)

Rettungswagen sind wie kleine Superhelden. Ihr Superheldencape besteht aus roten Folien, weißen Leuchtstreifen und blauem Licht. Ihre Eigenschaften sind Schnelligkeit und Sicherheit. Ihre Mission: Menschenleben retten. 

Um diese Mission noch besser zu erfüllen, hat der Kreis Paderborn fünf neue Rettungswagen angeschafft. „Die Fahrzeuge sind auf dem aktuellsten technischen Stand und bieten den Patienten ein Maximum an Sicherheit“, sagte Landrat Manfred Müller bei der Einweihung der Fahrzeuge in der Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden. Damit habe man den Standard der Rettungswagen und damit den Rettungsdienst weiter optimiert.

Der Kreis Paderborn besitzt als Träger des Rettungsdienstes 13 Rettungswagen. Die fünf neuen Fahrzeuge ersetzen die alten Rettungswagen, die acht Jahre alt sind und teilweise schon 300.000 Kilometer auf dem Tacho haben. 

Der Motor der neuen Rettungswagen hat mit 190 PS eine deutlich höhere Leistung als seine Vorgänger mit 130 PS. Dicke Aluminiumrohre wurden in Skelettbauweise verbaut und tragen zur Stabilität bei. Fünf Tonnen bringen die neuen Rettungswagen damit auf die Waage. Ihre Vorgänger wogen 3,8 Tonnen. Auch erfüllen die neuen Fahrzeuge die Schadstoffnorm Euro-6. 

Für Zeitersparnis sorgt die Navigationstechnik, über die jedes Fahrzeug automatisch von der Leitstelle aus noch schneller und genauer geortet werden kann. „Am Computer können wir sehen, welcher Rettungswagen am nächsten an der Einsatzstelle ist. Dieser wird dann alarmiert“, erklärt Elmar Keuter, Leiter des Rettungsdienstes. Die Alarmierung erscheint dann sofort auf dem Navigationsgerät, welches direkt mit dem Anzeigen der Route beginnt. Parallel erfolgt die Alarmierung über den Funkmelder der Rettungswagenbesatzung. 

Optimiert wurde auch der Kofferaufsatz der Rettungswagen, der medizinische Materialien beinhaltet. Die Auslastung des Tragetischs wurde von 250 Kilogramm auf 350 Kilogramm erhöht und die Türen sind von innen verriegelbar. „Notärzte und Rettungskräfte können so ungehindert ihre Arbeit machen“, erklärt Keuter. 

Die fünf neuen Rettungswagen sind den Rettungswachen im Kreis Paderborn zugeteilt und finden sich an den Standorten Delbrück, Bad Lippspringe, Salzkotten, Fürstenberg und der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahden. 

Im aktuellen Jahr werden noch zwei weitere Rettungswagen gegen die neuen Modelle ausgetauscht. Auch zwei Krankenwagen und ein Notarztfahrzeug sollen demnächst ersetzt werden.

Die fünf Rettungswagen haben einen Wert von ca. 750.000 Euro. 

(Text: Kreis Paderborn)

23. Januar 2016 08:23 Uhr. Alter: 3 Jahre