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JHV des DRK Bad Lippspringe

1.000 € - Spende

Vorstand und Geehrte: v.l., Bürgermeister Andreas Bee, Jürgen Reuter, Dr. Erik ERNST, Heinz Otten, Jochen Penke, Dr. Ernst Winkler, Kurt Herchenbach, Günter Schulte, Margit Sternagel, II. Vorsitzender Horst Rosenau sowie Vorsitzender Dr. Peter Brackmann.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins schlug Vorsitzender Dr. Peter Brackmann vor, zukünftig zusammen mit dem Chefarzt der Karl-Hansen-Klinik, Dr. Erik ERNST, eine Doppelspitze im Vorsitz zu bilden. Dr. Ernst wolle sich zunächst bis zur späteren Übernahme des Vorsitzes in die Belange und Aufgaben des DRK-Ortsvereins einarbeiten.

 

Das Rote Kreuz sei in der Badestadt sehr gut aufgestellt, so Bürgermeister Andreas Bee. Er dankte allen DRK-Aktiven, die wiederum mit großem ehrenamtlichen Engagement vieles auf den Weg gebracht hätten. Besonders begrüßte er den Willen des Ortsvereins zur Investition in eine etwa 55.000 Euro kostende mobile Sanitätsstation für Großveranstaltungen, vor allem für die in 2017 anstehende Landesgartenschau. Als erste Anschubfinanzierung wies Bürgermeister Bee auf die städtische Spendenzusage hin, beschlossen vom Rat der Stadt.

Nach einer 4.000 Euro-Spende von sieben Damen der Werbegemeinschaft überreichte jetzt der Heimatverein eine weitere Spende  für die Sanitätsstation in Höhe von 1.000 Euro. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Natur und Umwelt des Heimatvereins, Kurt Herchenbach, spendete aus dem Erlös der Aktivitäten im Rahmen des Weihnachtsmarktes 500 Euro. Diesen Betrag stockte der Vorstand des Heimatvereins um weitere 500 Euro auf, überreicht durch deren Schatzmeister Günter Schulte.

Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Brackmann gab in einem Powerpoint-Vortrag einen umfassenden Bericht über die Arbeit der Aktiven in den einzelnen Abteilungen. Große Sorge bereiten ihm die anstehenden Änderungen im Rettungsdienst. In Angleichung auf die bereits in anderen Bundesländern praktizierte Neuordnung des Rettungssystems entfällt künftig der Einsatz des Notarztes. Das Berufsbild des bisherigen Rettungsassistenten wird erweitert zum künftigen Notfallsanitäter. Zu dem seit Januar 2014 in Nordrhein-Westfalen bestehenden Gesetz fehlen jedoch die erforderlichen Durchführungsbestimmungen. Die Schulungsinstitute sind jedoch völlig überfordert, die Bediensteten aller Rettungswachen NRW-weit entsprechend zu schulen. Das führe zwangsläufig zu personellen Engpässen, so Dr. Brackmann.

Im vergangenen Jahr leisteten in der Badestadt bei Tag und Nacht sechs  hauptamtliche Rettungsassistenten, drei Lehr-Rettungsassistenten, drei Auszubildende sowie 18 ehrenamtliche Helfer 1.670 Einsätze mit dem Rettungswagen und 956 per Krankentransportwagen. Der Notarzt wurde 667 mal angefordert.

Die Schnelle Eingreifgruppe (SEG) mit 23 jungen Helfern führte Sanitätsdienste vornehmlich bei Großveranstaltungen durch und verstärkte die Freiwillige Feuerwehr bei Brandeinsätzen. Dabei kommt jetzt auch der neue Gerätewagen  GWSan zum Einsatz.

Unter Leitung von Margit Sternagel erfolgten 16 Erste-Hilfe-Kurse, mit 225 Teilnehmern. An neun Blutspendeterminen in Bad Lippspringe und Neuenbeken nahmen 829 Blutspender teil, mit leicht rückläufiger Tendenz. Für die Wassergymnastik in der Cecilienklinik und die Trockengymnastik im DRK-Haus, mit jeweils ca. 20 Personen, konnten neue qualifizierte Übungsleiterinnen gewonnen werden. An sechs Tagen pro Woche wurden 12.466 Essen ausgefahren. Dieses „Essen auf Rädern“ ermöglicht es vor allem vielen älteren Menschen, im häuslichen Bereich zu verbleiben und dennoch täglich Kontakt zur Außenwelt zu haben. Auch die Seniorentagesstätte  (jeweils dienstags und donnerstags im DRK-Haus mit 20 – 30 Teilnehmern bietet Unterhaltung an bei Kaffee und Kuchen, sogar mit Hol- und Bringedienst.

Schatzmeister Bernhard Gödde präsentierte in seinem Kassenbericht nicht nur eine schwarze Null, sondern einen Überschußbetrag von 545 Euro.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Kammerwart Daniel Timpe einstimmig wieder gewählt.

Der langjährige Vorstandsvorsitzende Dr. Ernst Winkler wurde für seine 25jährige Mitgliedschaft geehrt. DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Brüll dankte ihm für die damalige Einrichtung der DRK-Rettungswache, die inzwischen unverzichtbar ist. Für 45jährige Mitgliedschaft ehrte Dr. Brackmann Jochen Penke und Margit Sternagel, für 55 Jahre Jürgen Reuter, den Leiter des DRK-Museums. Eine besondere Ehrung wurde dem langjährigen Schatzmeister Heinz Otten zuteil, für 60jährige Mitgliedschaft erhielt er die silberne Ehrennadel des DRK-Bundesverbandes.

16. März 2015 15:00 Uhr. Alter: 3 Jahre