15.01.2012 - Neujahrsempfang des Deutschen Roten Kreuzes
DRK-Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Brackmann berichtete anlässlich des Neujahrsempfangs über die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres.

(v.l.) Bürgermeister Ulrich Knorr (Schlangen), DRK-Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Brackmann, Bürgermeister Andreas Bee (Bad Lippspringe) sowie stellvertretender DRK-Kreisverbandsvorsitzender Willi Schmidt.
Er erinnerte an das 15jährige Jubiläum der DRK-Rettungswache, die sich 2011 im Arminiuspark mit einer großen Fahrzeugschau präsentierte. Als erste Rettungswache im Kreisgebiet wurde die bereits zertifizierte Wache für die vorbildliche Versorgung der Bewohner von Bad Lippspringe und Schlangen nach erfolgreich abgelegter Prüfung rezertifiziert.
Dr. Brackmann dankte auch den Helfern des Sanitäts- und Betreuungszuges, der Seniorenbegegnungsstätte, der Blutspende, der Seniorengymnastik sowie des Senioren-Mittagstisches „Essen auf Rädern“ für ihren aktiven ehrenamtlichen Einsatz.
Als neu gewählter stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Paderborn stellte Ex-Bürgermeister Willi Schmidt die Aufgabenbereiche des Kreisverbandes vor. Dabei hob er zwei Neuheiten besonders heraus: den Haus-Notruf für Seniorinnen und Senioren sowie die Neubelebung des früheren überaus erfolgreichen Suchdienstes. Eine zentrale Anlaufstelle beim DRK-Kreisverband ist den Angehörigen bei der Suche nach Vermissten in Katastrophenfällen (Tsunami/Erdbeben..) behilflich. Der Haus-Notruf wurde in 2011 von der Stiftung Warentest mit der Bestnote ausgezeichnet.
In seinem historischen Abriss erinnerte Schmidt an die weltweiten Einsätze des Roten Kreuzes. Ohne die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft der über 400.000 DRK-Aktiven in Deutschland sei eine Hilfe am Nächsten nicht ausreichend zu verwirklichen.
Alle drei Redner hoben die bevorstehende Landesgartenschau als ein besonderes Highlight für die Badestadt hervor. Für das Großereignis fehlen engagierte Menschen, die die mannigfaltigen Aufgaben bewältigen können. Es gelte alle verfügbaren Kräfte zu bündeln, so Bürgermeister Andreas Bee. Von der Gartenschau verspricht er sich eine erhebliche Steigerung des Bekanntheitsgrades der Badestadt sowie der Nachfrage privater Patienten und Erholung suchender Gäste.
Nicht nur für die Stadt und die Verwaltung, sondern auch für das DRK stellt die Landesgartenschau eine große Herausforderung dar, die nur kreisweit gemeistert werden kann.

