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Es war bereits im Jahre 1912 , als sich in Bad Lippspringe einige engagierte Männer fanden, die die humanitären Ideen und Ziele Henri Dunants verwirklichen wollten. Sie riefen Freiwillige auf, zu Übungen in der Ersten Hilfe zusammenzukommen, mit dem Ziel auch in unserer Stadt eine Sanitätskolonne vom Roten Kreuz aufzubauen. Leider fand die Bewegung zu diesem Zeitpunkt noch keine amtliche Anerkennung und so schlief wohl diese erste Rotkreuzinitiative der Bad Lippspringer Bürger wieder ein. Doch kurz nach dem Beginn des I.
Weltkrieges, im August 1914 wurde es Wirklichkeit: Die damalige Sanitätskolonne, zu der bereits 30 Mitglieder zählten, erwarb sich in den ersten Kriegsmonaten besondere Verdienste bei der Betreuung von Verwundeten. In der Nachkriegszeit ließ die Dienstbereitschaft zunächst nach; jedoch fanden sich Ende der 20er und insbesondere in den 30er Jahren wieder eine größere Anzahl von Helferinnen und Helfern zum Dienst beim DRK Bad Lippspringe ein. Männer und Frauen wie Dr. Siepmann, Dr. Erich und Dr. Karl August Brackmann, Lehrer Wellpott, Johann Bernards, Josef Fehmer und Frau Breitenstein, um nur einige zu nennen, haben sich um den DRK-Ortsverein verdient gemacht. Auch Dr. med. Gerhard Gursch (Ehrenvorsitzender) hat in der Zeit vor und nach dem II. Weltkrieg als junger Arzt bei der Breitenausbildung der Bevölkerung mitgewirkt. Aus den Unterlagen geht hervor, dass sich während des II. Weltkrieges wieder viele Helferinnen und Helfer beim hiesigen Ortsverein zur Mitarbeit zur Verfügung stellten. Im September des Jahres 1939 verzeichnete der Ortsverein 38 Neuanmeldungen und im Jahr 1940 erfolgten viele Sanitätseinsätze auf dem hiesigen Flugplatz und in den Lazaretten. Ende des II: Weltkrieges verringerte sich die Mitgliederzahl erheblich. Dieses lag sicher daran, dass jede Familie und jeder Bürger selbst große Sorgen hatte. Dennoch bemühte sich stets eine kleine Gruppe, die Aufgaben des DRK in Bad Lippspringe zu erfüllen. Hier sind u.a. namentlich besonders Leni Schröter, Martha Happe, Grete Schöneck, Paul Boormers, Heinz Radtke, Willi Wortmann, Alfred Peters und Franz Schmitz zu erwähnen. In den 60er und 70er Jahren war der DRK-Ortsverein Bad Lippspringe mit seinen umfangreichen Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen in verschiedenen Räumlichkeiten untergebracht. Seit November 1985 ist alles im DRK-Zentrum an der Detmolder Strasse 174 in Bad Lippspringe untergebracht. |